Die Fachbereiche der Wilhelm-Raabe stellen sich vor

Schulinternes Curriculum Deutsch mit Medienkompetenz.pdfDie Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Ludwig Wittgenstein (1889-1951)

Wir – die Deutschlehrerinnen und -lehrer der Wilhelm-Raabe-Schule – haben uns zum Ziel gesetzt, die Welt unserer Schülerinnen und Schüler „grenzenlos" zu machen.

Im Fachunterricht Deutsch zu lernen ist so viel mehr als das bloße Beherrschen von Rechtschreib- und Grammatikregeln oder das Lesen von Geschichten. Sich mit der deutschen Sprache in all ihren Formen zu beschäftigen, heißt zu lernen, frei und kritisch zu denken, kreativ zu werden und auch, sich ästhetisch zu bilden. Am Ende ihrer Schullaufbahn sollen unsere Schülerinnen und Schüler aktiv am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Dazu richten wir uns nach dem bremischen Bildungsplan für das Fach Deutsch. Für uns heißt das:

Wir arbeiten ...

 

... kompetenzorientiert

            In unserer heutigen, sich schnell wandelnden Gesellschaft ist es nicht mehr ausreichend, möglichst viel Wissen aufnehmen und wiedergeben zu können, vielmehr muss man in der Lage sein, selbstständig Probleme lösen zu können. Deshalb vermitteln wir in unserem Unterricht Kernkompetenzen wie zum Beispiel die Lesekompetenz, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, das Verstehen von Texten und Medien zu intensivieren und das Gelesene mit ihrem Sach- und Weltwissen zu verbinden. Verbunden ist dies wiederum mit der Methodenkompetenz, d.h., dass die Kinder sich im Laufe ihrer Schullaufbahn vielfältige Methoden – wie etwa die 5-Schritt-Lesemethode ab Klasse 5 – aneignen, um sich selbstständig mit Inhalten beschäftigen zu können.

 

... binnendifferenziert

            Zur Vermittlung dieser Kompetenzen in einer Schule für alle arbeiten wir binnendifferenziert. Binnendifferenzierung kann viele Gesichter haben: Wir nutzen dafür im Fach Deutsch Themenpläne, die gleichzeitig das selbstgesteuerte Lernen unterstützen. Unsere Themenpläne werden auf verschiedenen Schwierigkeitsniveaus erstellt, sodass jedes Kind einen Arbeitsplan erhält, der zu ihm passt. So ist sichergestellt, dass jeder in unserem Unterricht lernen kann und jeder seinen individuellen Fähigkeiten nach gefördert und gefordert wird.

 

... handlungsorientiert

            Wir möchten unseren Deutschunterricht an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler anbinden und dies nicht nur inhaltlich, sondern auch praktisch. Denn Gelerntes festigt sich am besten, wenn man es mit seinem eigenen Handeln verbinden kann. So nutzen wir an passenden Stellen immer wieder die Verknüpfung von praktischem Handeln und Deutschunterricht. Konkret kann dies zum Beispiel beim Thema Vorgangsbeschreibungen das Erstellen von Bastelanleitungen oder Kochrezepten sein, die dann auch in die Tat umgesetzt werden.

 

... in Kooperationen                

            Die Fachschaft Deutsch hat einen Kooperationsvertrag mit dem Stadttheater Bremerhaven. Diese Kooperation soll dazu beitragen, den Schülerinnen und Schülern ästhetische Bildung zu vermitteln, sich mit der Welt auseinanderzusetzen und Berührungsängste gegenüber dem Theater abzubauen. So werden unsere Schülerinnen und Schüler motiviert, den eigenen Horizont zu erweitern.

Dabei geht es nicht nur um Theaterbesuche, das theaterpädagogische Team des JUB gewährt auch Einblicke in die Produktion von Theaterstücken, etwa durch Expertenklassen, Vor- bzw. Nachbereitungsangebote bis hin zu sogenannten Kreativateliers, in denen die Klassen eine Inszenierung nochmals auf einzelne Bestandteile (z.B. Kostüme, Musik usw.) hin untersuchen können.

Des Weiteren sind wir daran interessiert, das Lesen als selbstverständlichen Lebensbestandteil der Kinder zu etablieren, darum besuchen wir in Jahrgang 5 die Stadtbibliothek Bremerhaven mit den Schülerinnen und Schülern, sodass sie Lust am Lesen bekommen und auch für die Zukunft wissen, wo und wie sie jederzeit kostenlosen Zugang zu Unmengen „Lesefutter” erhalten.

Unser schulinternes Curriculum finden sie hier.

Mathematik wird an der Wilhelm Raabe Schule ab dem Jahrgang 5 in allen Klassen als Pflichtfach unterrichtet. Die Stundenanzahl variiert dabei zwischen vier und fünf Wochenstunden.

Differenzierung

Im Doppeljahrgang 5/6 findet ausschließlich eine innere Differenzierung statt. Dabei steht uns in unseren  Klassen ein Förderschullehrer zur Verfügung. Ziel dieser inneren Differenzierung ist die optimale Förderung und Forderung jeder einzelnen Schülerin/jedes einzelnen Schülers. Die innere Differenzierung wird unter anderem im Unterricht durch den Einsatz von differenzierten Arbeitsplänen und offenen Unterrichtsmethoden (Stationsarbeit, Lerntheken etc.) umgesetzt.

Ab der Klasse 7 findet zusätzlich eine äußere Differenzierung in Fachleistungskurse mit grundlegenden Anforderungen (G-Kurs) und erhöhtem Anforderungsniveau (E-Kurs) statt. Grundlage für die Zuweisung in die Kurse sind die bisher gezeigten Leistungen in Mathematik und der Konferenzbeschluss aller unterrichtenden Lehrkräfte.

Kriterien zur Einteilung in äußerlich differenzierte Kurse

  • In den Jahrgängen 7 -10 wird auf zwei Niveaustufen (E/G) äußerlich differenziert.
  • Kriterien für einen Kurswechsel:
    • Zeigt ein Schüler/eine Schülerin über einen längeren Zeitraum mindestens gute schriftliche, fachspezifische und mündliche Leistungen in einem G-Kurs, ist ein Wechsel in den E-Kurs möglich.
    • Zeigt ein Schüler/eine Schülerin über einen längeren Zeitraum lediglich mangelhafte oder ungenügende schriftliche, fachspezifische und mündliche Leistungen in einem E-Kurs, ist ein Wechsel in den G-Kurs notwendig.

Hinweis: Über einen Kurswechsel wird pädagogisch und individuell entschieden. Der Konferenzbeschluss aller unterrichtenden Lehrkräfte ist ausschlaggebend.

Anforderungen für die Teilnahme an einem E- Kurs

Arbeitshaltung: Konzentrationsfähigkeit; Anstrengungsbereitschaft; Leistungsorientierung; Erkennbares Interesse; Arbeitstempo; Mitarbeit im Unterricht; Mappenführung

Selbstständigkeit: Organisation der Arbeitsmaterialien; Ausdauer; Zielorientierung

Kognitive Fähigkeiten: Abstraktes und komplexes Denken; Reflexionsvermögen; Realistische Selbsteinschätzung

 Allgemeine inhaltliche Anforderungen:

  • Fähigkeit zur Erfassung mathematischer Sachverhalte, auch in Sachsituationen
  • Abstraktionsfähigkeit
  • Vorstellung von Zahlen und Größen
  • Fähigkeit zur Formulierung angemessener Lösungswege, auch schriftlich
  • Beherrschen von Arbeitstechniken mit Zirkel, Lineal, Geodreieck, Bleistift
  • sicheres Anwenden von Grundkenntnissen (Grundrechenarten, Rechengesetze, schriftliche Rechenverfahren)
  • Schnelligkeit und Sicherheit im Kopfrechnen
  • Qualität der Bearbeitung der Aufgaben (Arbeitsplänen, Fachunterricht, Lernkontrollen)
  • Verwendung der Fachsprache
  • Qualität der mündlichen Beiträge

Fachliche Anforderungen: Ergebnisse der Lernzielkontrollen bzw. Arbeiten

Fachspezifische Informationen und Ziele des Kompetenzerwerbs

Im achten Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler den Taschenrechner kennen. Neben diesem Werkzeug werden verschiedene Softwarelösungen (Tabellenkalkulation, Geogebra, …) im Unterricht, abhängig vom jeweiligen Thema, eingesetzt.

Ein zusätzliches Förder- und Forderprogramm wird über den ersten Wahlpflichtbereich angeboten, indem Grundrechenarten zusätzlich zum Unterrichtsgeschehen wiederholt und gefestigt werden können.

Ziel des Mathematikunterrichts ist die Vermittlung wichtiger inhaltsbezogener und prozessbezogener Kompetenzen. Um mathematische Problemsituationen bewältigen zu können, muss die Schülerin/der Schüler in der Lage sein, verschiedene prozessbezogene Kompetenzen auf konkrete mathematische Inhalte anzuwenden.

Verhältnis schriftlicher, mündlicher und fachspezifischer Leistungen bei der Erstellung von Halbjahresnoten

Schriftliche Leistungen

 

  • gleiche LZK für alle SuS des KursesPunktesystem
  • Kompetenzen werden aufgeführt

Fachspezifische und mündliche Leistungen

50%

 

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • Aktive Mitarbeit im Unterricht
  • Mündliche Überprüfungen
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung

 

 

50%

 Sonstiges: Zensuren werden pädagogisch und individuell vergeben.

Unser schulinternes Curriculum finden sie hier.

Welcome!!

Der Englischfachbereich heißt Sie herzlich willkommen an der WRS!

Das Kollegium

Unser Englischkollegium besteht aus engagierten Kolleginnen und Kollegen, die den Unterricht abwechslungsreich und schülernah leiten. Zumeist unterrichten wir zu zweit in den einzelnen Klassen: Ausgebildete Förderpädagoginnen stellen hierbei eine innere Differenzierung sicher, um alle SuS aufzufangen und zu fördern.

Der Unterricht

Wir unterrichten Englisch im Jahrgang 5 und 6 im Klassenverband. Hierbei sind wir stets bestrebt, jeden Schüler und jede Schülerin – ganz gleich welchen Niveaus – zu fördern und zu fordern. In den folgenden Jahren 7, 8, 9 und 10 werden Erweiterungs- und Grundkurse angeboten, um der größer werdenden Leistungsspanne zwischen den SuS gerecht zu werden.

Uns ist es wichtig, dass die SuS in allen Kompetenzen gefördert werden. Deshalb spielt in unserem Unterricht neben dem Schreiben, Lesen und Hören auch das Sprechen eine zentrale Rolle. Durch verschiedene Energizer (Sprachspiele zu Beginn einer Unterrichtsstunde), Projekte und Portfolios (Sammlung von persönlichen Texten und Ausarbeitungen) werden die SuS angehalten, alle Kompetenzen abzurufen und zu erweitern. Tests und Klassenarbeiten runden die Erfolgssicherung der einzelnen Kompetenzen ab.

Das Material

Wir verwenden in allen Klassen die Orange-Line-Reihe von Klett (neue Ausgabe ab 2014). Das Lehrwerk bietet viele Sprechelemente, kleine Projektausarbeitungen und einige Differenzierungsmöglichkeiten. Die Blue- und Green-Line-Reihen runden unser Ziel des Förderns und Forderns ab.

PET

Wir bieten an unserer Schule eine AG zur Vorbereitung auf den Preliminary English Test (PET) an. Die SuS der 9. und 10. Klassen – vornehmlich E-Kurs-Schüler – können hier ihre Fertigkeiten festigen und verfeinern.

Dieser Test ist eine international anerkannte Prüfung (Cambridge) und findet jedes Jahr Anfang Juni in vielen Ländern statt. Der Test beinhaltet die Kompetenzen Schreiben, Leseverstehen, Hörverstehen und Sprechen, welche durch das Übungsbuch „Objective PET – Student’s book“ abgedeckt werden.

Willkommen!!

Der Fachbereich GGP heißt Sie herzlich willkommen an der WRS!

Das Kollegium

Die meisten unserer KollegInnen an der WRS haben Geschichte, Geographie oder Politik studiert, so dass fast alle entweder GGP-Unterricht geben oder gegeben haben. Wir sind engagiert und stets bestrebt, den Unterricht abwechslungsreich und schülernah zu gestalten.

Der Unterricht

Wir unterrichten GGP von der 5. bis zur 10. Klasse im Verband. Hierbei sind wir stets bestrebt, jeden Schüler und jede Schülerin – ganz gleich welchen Niveaus – zu fördern und zu fordern. Dabei spielt die Organisation der Unterrichtsstunden eine entschiedene Rolle:

  • Wir richten uns nach Kompetenzrastern, welche unserem schulinternen Curriculum entsprechen. Je nach Niveaustufe werden damit Mindestanforderungen vorgeschrieben, die jede GGP-Lehrkraft umzusetzen hat (siehe unten). 
  • Der Unterricht besteht im Allgemeinen aus dem Basiswissen und dem projektorientierten Unterricht.
    • Der projektorientierte Unterricht baut auf dem Basiswissen auf (z. B. 1 WS Basiswissen, 2 WS Projektarbeit); handlungsorientiert bzw. ganzheitlich ist hierbei unser Ziel.
    • Das Basiswissen bildet das Fundament des jeweiligen Themas; die Mindestanforderungen werden hierbei durch Frontalunterricht, Partner-/Gruppenarbeit und (kurzen) handlungsorientierten Methoden (z. B. Empathie fördern) erzielt.


Das Material

Wir verwenden in allen Klassen das IGL-Buch von Klett - es bietet differenzierte Aufgaben und dient zumeist als roter Faden zu  Arbeitsblättern und etwaigen kleinen oder größeren Projekten.

Wir erwarten von unseren Schülern eine ordentlich geführte Mappe, die den Mappenführungsregeln aus dem Raabe-Kompass entspricht. 

Unser schulinternes Curriculum finden sie hier.

On ne voit bien qu'avec le cœur. L'essentiel est invisible pour les yeux.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint Exupéry (1900-1944)

 Wir – die Französischlehrerinnen und -lehrer der Wilhelm-Raabe-Schule – haben uns zum Ziel gesetzt, die Herzen unserer Schülerinnen und Schüler für das Erlernen der zweiten Fremdsprache Französisch zu erreichen. Fremdsprachen werden für die Zukunft der jungen Generation in einem gemeinsamen Europa immer wichtiger.

Das Erlernen von Französisch ist der Beginn einer wundervollen Annäherung zu unserem Nachbarland und unserem wichtigsten Partner in Europa. Dazu gehören das Kennenlernen von Sprache, Kultur, Musik, Geschichte, Politik, Traditionen und vieles mehr.

Am Ende der Schullaufbahn sollen unsere Französischschüler in der Lage sein, sich in den wichtigsten Situationen auf Französisch zu verständigen. Nicht zu unterschätzen ist es außerdem, dass Französisch auf Gymnasialniveeau unterrichtet wird und daher automatisch als E-Kurs für den Abschluss zählt.

 

Der Unterricht

Im Unterricht werden bei den Schülerinnen und Schülern besonders Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben, Sprechen und Sprachmittlung ausgebildet. Außerdem verfügen die Lernenden über die sprachlichen Mittel  wie Wortschatz, Aussprache und Intonation, Orthografie und Grammatik.

Die Themenbereiche im Unterricht erstrecken sich vom Alltagsleben über die Berufs- und Arbeitswelt bis hin zur französischsprachigen Welt.

 

Der Schüleraustausch

Unsere Schule führt die langjährige Tradition des Schüleraustausches weiter fort.

Nach Auxerre und Paris findet derzeit jährlich ein Austausch mit der Collège Henri de Montherlant in Neuilly-en-Thelle statt. Der Schüleraustausch eignet sich für unsere Französisch-Schüler bereits ab der siebten Klasse und bringt erfahrungsgemäß einen enormen Sprach- und Motivationszuwachs.   Hier finden Sie aktuelle Informationen zu unserem Austausch.

DELF – ein internationales Sprachdiplom

Unsere Schülerinnen und Schüler werden auf das internationale Sprachdiplom DELF vorbereitet. Die Prüfungen finden zweimal im Jahr statt.

Die Prüfung wird weltweit durchgeführt und unsere Schülerinnen und Schüler können in Zusammenarbeit mit dem Institut Français Bremen diese in Bremerhaven ablegen.

Es ist möglich dieses Diplom auf verschiedenen Niveaus zu erwerben.

Angestrebt sind          Klasse 8   -  Niveau A1

                                   Klasse 9   -  Niveau A1 /A2

                                   Klasse 10 -  Niveau A2 /B1

Unser schulinternes Curriculum finden sie hier.

Salvete! Seid gegrüßt!

Haben Sie sich vielleicht schon mal gefragt, warum man im 21. Jahrhundert noch Latein lernen sollte. Latein ist zweifellos eine tote Sprache, unter dem Aspekt, dass sie heute nicht mehr aktiv gesprochen wird. Doch ist eine Sprache wirklich tot, die in so vielen Sprachen weiterlebt?

Hier ein kleiner Überblick über die Gründe für das Erlernen von Latein:

  • Steigerung der Sprachkompetenz wie Ausdrucksweise, Textanalyse und Sprachreflexion
  • Förderung der Übersetzungskompetenz durch das Übersetzen lateinischer Textes ins
  • Deutsche
  • Entwicklung eines besseren Verständnisses der deutschen Grammatik
  • Fundament für weitere Sprachen
  • Weg zu den Wurzeln europäischer Kultur
  • Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragestellungen der menschlichen Existenz
  • Herstellung eines Gegenwartsbezugs
  • Voraussetzungen für viele Studiengänge (Erwerb des Latinums)

Unser Lehrwerk: Prima. Gesamtkurs Latein vom Buchner Verlag

Der Lateinunterricht gliedert sich in zwei Hauptphasen: Die Sprachlehrgangsphase und die Lektürephase, die in der Auseinandersetzung mit Originalquellen ihren Höhepunkt findet.

Die zu erwerbenden sprachlichen und inhaltlich-methodischen Kompetenzen verlangen ein besonderes Maß von Interesse an der antiken Kultur und eine ausgeprägte Lernbereitschaft.

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit",

soll einst ein Künstler gesagt haben - und es stimmt. Kreatives Tun ist eine Verbindung aus Träumen, Denken und Handwerk, sodass aus Ideen Kunstwerke werden können. Talent ist hilfreich, aber keine Bedingung für gelungene Bilder. So kann bei uns jede Schülerin und jeder Schüler nach individuellen Vorlieben und Möglichkeiten künstlerisch arbeiten - unter behutsamer Anleitung, Achtung der kreativen Bandbreite und anschließend kompetenzbasierter Bewertung der Ergebnisse.
In der Regel erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Thema, zu dem sie eine individuelle Bildvorstellung entwickeln sollen. Zum Beispiel kann ein Bild zum Thema "Meer und mehr" als Unterwasserwelt oder Seekarte angelegt werden, je nach gewünschter Perspektive. Danach werden die geeigneten künstlerischen Mittel und Handwerkszeuge ausgewählt. Bildgegenstände können frei oder vorgegeben sein; beim genannten Beispiel kann vorab festgelegt werden, dass das Bild z.B. drei Meerestiere enthalten muss.
Wir arbeiten überwiegend grafisch und malerisch; plastisches und architektonisches Arbeiten ist uns verständlicherweise nur eingeschränkt möglich. Aber im Theorie-bereich, besonders bei kunsthistorischen Betrachtungen, beschäftigen wir uns sehr intensiv mit Plastik und Architektur. Dies sind auch die Kunstformen, die von der Antike bis ins Mittelalter am besten erhalten sind.
Zum Verständnis des eigenen und fremden bildnerischen Tuns gibt es ein Vokabular, das die Schülerinnen und Schüler schrittweise erlernen und praktisch umsetzen. Dieses Vokabular ist auch Bestandteil der zu bewertenden Kompetenzen.

Kreative Arbeiten gerecht zu bewerten, ist nicht einfach. Es darf kein bloßes Geschmacksurteil gefällt werden, ebensowenig können künstlerische Arbeiten lediglich auf die Erfüllung bestimmter Kriterien hin "abgehakt" werden. Deshalb beziehen wir immer die Meinungen der Schülerinnen und Schüler ein, wenn die Arbeiten bewertet werden. Ein nützliches Instrument dafür ist die sogenannte Werte-Tafel:

 

Beschreibung folgt

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Das schulinterne Curriculum finden Sie hier.

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